Jugendverkehrsschule in Zeiten von Corona

Gleich zu Beginn des Schuljahres startete die Fahrrad-Ausbildung für die beiden 4. Klassen an der Grundschule. Coronabedingt wurde der Kurs etwas modifiziert, um den Hygieneregeln an der Schule gerecht zu werden. So betraten die Jugendverkehrspolizisten und auch die Eltern, die sich zur Begleitung der Fahrradgruppen bereit erklärt hatten, nur einen abgetrennten Bereich der Schule ohne Kontakt zu den Schulkindern. Die theoretische Ausbildung und Vorbereitung auf den „Führerschein“ wurde komplett von den Klassenlehrerinnen übernommen. 

Für den Fall, dass ein Kind bei der Fahrt stürzt und Hilfe benötigt, haben die Polizisten und Eltern Mundschutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel dabei. So können alle Kinder ohne Angst vor Ansteckung an diesem wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit teilnehmen. 

 

Ferienspiele in Zeiten von Corona

Abstand halten, begrenzte Teilnehmerzahl – trotz Pandemie haben die Kinder der Homberger Betreuung (ESB) in Zeiten von Corona ein Stück Normalität geschenkt bekommen.

In diesem Jahr war es für das Team der Betreuung eine große Herausforderung die Ferienspiele für drei Wochen zu organisieren. Neben dem ausführlichen und durchdachten Hygieneplan und weiteren Auflagen, mussten durchführbare Freizeitaktivitäten gefunden werden. Mund-Nasen-Schutz, regelmäßiges Desinfizieren und andere Corona bedingte Auflagen, haben den teilnehmenden Kindern dennoch den Spaß am Programm nicht nehmen können.

Dank eines engagierten Organisationsteams wurden vielfältige Möglichkeiten gefunden, dass Ferienprogramm zu gestalten. Die Kinder wurden in diesem Jahr in zwei Gruppen mit je 15 Kindern eingeteilt. Während eine Gruppe mit den Wald-Tagen startete, befand sich die Andere in den Räumen der Betreuung.

1 1/2 Wochen im Wald – wie wunderbar! Hier gab es vielfältige Möglichkeiten für die Kinder sich frei zu bewegen und den Wald und die Natur zu entdecken. Ob Sinnes- oder Naturpfad, Schatzsuche, der große Teich mit den Seerosen und der jungen Entenfamilie oder einfach nur auf dem großen Feld Fußball zu spielen – es war Abenteuer pur und die Kinder haben es sehr genossen.

Auch in der Betreuung gab es viele Programmpunkte wie z.B. Wasserspiele, Basteln von Trommeln, malen und vieles mehr. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Polizeihundestaffel, die großen Eindruck bei den Kindern hinterlassen hat.

Besonderer Dank gilt der Unterstützung von einigen Eltern, die mit ihrem Angebot mit Ölfarben zu marmorieren, Graffiti zu sprühen und Stockbrot zu grillen das Programm der Ferienspiele bereichert haben. Des weiteren gilt der Dank der Betreuung den Verantwortlichen des Sportheims in Deckenbach, die sehr entgegenkommend waren. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder.

Alles in allem war die Ferienzeit sowohl für die Kinder als auch für die Betreuer gefüllt mit vielen Erlebnissen und schönen gemeinsamen Stunden.

 

Schulaufnahmefeier 2020

Am Dienstag, den 18.8.2020 wurden 68 neue Schulkinder an der Grundschule Homberg aufgenommen. Coronabedingt musste die Einschulungsfeier in zwei Schichten erfolgen. Um 8.30 Uhr waren die Kinder und Eltern der Klassen 1a und 1b eingeladen. Die Vorklasse und die Klasse 1c kamen um 9.15 Uhr. 

Für beide Gruppen war ein kleines Programm für die Aufnahmefeier vorbereitet worden: 

Die Schulleiterin begrüßte alle neuen Kinder und Eltern.

Danach sangen Kinder der Klasse 3a  das Lied „Gott hat die ganze Welt in seiner Hand“. Damit begann eine kleine Andacht, die das Pfarrerehepaar Schrag und Gemeindereferentin Sonja Hiebing gestalteten. Sie konnten ebenfalls wegen Corona in diesem Schuljahr keinen regulären Einschulungsgottesdienst anbieten und besuchten daher die Kinder in der Schule. Sie brachten eine Schultüte voller guter Wünsche und Gottes Segen für den Schulanfang mit. Danach folgte ein Gebärdengebet, bei dem alle mitmachen durften.  

Fünf Geschwisterkinder aus dem 3. Schuljahr trugen nun das Bilderbuch „Wenn ein Löwe in die Schule geht“ vor, das die Kinder begeistert verfolgten.

Am Ende der Feierstunde schloss sich die Schulleiterin den guten Wünschen für die „Neuen“ an und rief die Kinder der Klassen auf. Begleitet durch den Applaus der Eltern und der größeren Schulkinder, die auf ihren Schulhöfen standen, zogen die ErstklässlerInnen durch ein Blumenspalier ins Schulhaus hinein. 

Der aufregende Schultag endete um 11.50 Uhr bzw. 12.20 Uhr. Hier wurden die Kinder bereits von ihren Eltern am unteren Schulhof erwartet und mit der langersehnten Schultüte in Empfang genommen.